Einige Wochen nach dem Brautag trafen wir uns erneut in der Museumsscheune, um unsere beiden Sude – ein Pils und ein Helles – in Fässer abzufüllen. Mit jedem gefüllten Liter wuchs die Vorfreude auf den ersten Schluck, und die vertraute Runde war erfüllt von Gesprächen, Fachsimpelei und Staunen über die Entwicklung der Biere während der Gärung.
Doch bevor das frische Bier seinen Weg in die Fässer fand, war viel Arbeit zu leisten: Das Reinigen der Fässer verlangte Geduld, Sorgfalt und kräftige Hände. Jeder Handgriff musste sitzen, denn saubere Fässer sind die Grundlage für ein gutes Bier. Zwischen Bürsten, Schläuchen und Wasserstrahlen zeigte sich einmal mehr, wie viel Teamgeist und Hingabe in unserem Brauhandwerk stecken.
Am Ende des Tages standen zwei blitzblanke Fässer gefüllt mit jungem Bier bereit für die Reifezeit – und ein zufriedenes Team, das stolz auf das gemeinsam Geschaffene blickte.