Fortschritte am Backhaus nach der Winterpause

Nach der witterungsbedingten Winterpause können wir unser Backhaus-Projekt endlich weiterführen. Mit den ersten stabilen Frühlingstagen haben wir die Bauarbeiten wieder aufgenommen. Aktuell entsteht das äußere Mauerwerk – vollständig in ehrenamtlicher Eigenleistung. Gemeinsam haben wir am Samstag die ersten Steine gesetzt.

Dank ortsansässiger Baustoffhändler erhalten wir Materialien zu vergünstigten Konditionen, und regionale Bauunternehmen unterstützen uns mit Maschinen. Bereits im September hatten wir den ehemaligen Grillplatz freigeräumt, die Erdarbeiten durchgeführt und anschließend die Bodenplatte gegossen. Trotz der großen Eigenleistung rechnen wir mit rund 22.000 Euro Gesamtkosten.

Sobald die Mauern stehen, folgen Dachstuhl, Dacheindeckung und der Einbau des Backofens. Unser Ziel ist ehrgeizig: Wenn alles gut läuft, möchten wir zum Tag des Bieres am 7. August erstmals backen.

Wir sind dankbar für die finanzielle Unterstützung durch die Bürgerstiftung Wetzlar, die WWG und die Sparkasse Wetzlar. Als Verein, der seit 1832 besteht und vor allem als Ausrichter des Ochsenfestes bekannt ist, erweitern wir mit dem Backhaus unser museumspädagogisches Angebot. Neben der Darstellung von Ackerbau, Viehzucht und historischen Landmaschinen wird künftig auch die Weiterverarbeitung landwirtschaftlicher Produkte erlebbar – ergänzt durch unsere beiden Brauanlagen in der Museumsscheune.

Das Interesse am Backhaus ist bereits groß. Kooperationen bestehen mit den Landfrauen Wetzlar, der Käthe-Kollwitz-Schule und dem HessenKolleg. Damit wächst ein neuer, lebendiger Lern- und Begegnungsort, der unser Vereinsleben nachhaltig bereichert.