Hundegebell, Hörnerklang und jede Menge Leidenschaft: Auf dem Gelände des Landwirtschaftlichen Vereins im Finsterloh erlebten rund 300 Besucher einen Tag voller jagdlicher Traditionen. Der Jagdverein Kreis Wetzlar präsentierte mit seiner Pfostenschau „Hundegeläut und Hörnerklang“ ein eindrucksvolles Spektakel, das Jägerherzen höherschlagen ließ. 150 Hundeführer reisten – teils von weit her – an, um ihre Vierbeiner in Szene zu setzen. 44 verschiedene Jagdhunderassen waren vertreten, von Erd- und Bauhunden über Stöberhunde bis hin zu eleganten Vorstehhunden.
Der Landwirtschaftliche Verein stellte nicht nur die stimmungsvolle Kulisse, sondern unterstrich mit seinem weitläufigen Gelände und seiner Offenheit für jagdliche Themen erneut seine Rolle als kultureller und ländlicher Begegnungsort. Jagdhornbläser unter der Leitung von Dirk Haubach sorgten für feierlichen Klang, während Oberbürgermeister Manfred Wagner und Kreisbeigeordneter Frank Inderthal den Wert der Jagd für Natur und Gesellschaft betonten.
Faszinierend waren auch die tierischen „Sondergäste“: ein Uhu, ein Bussard, Frettchen zur Kaninchenjagd und imposante Schwarzwild-Bracken. Die Pfostenschau wurde damit nicht nur zum Höhepunkt im Jubiläumsjahr des Jagdvereins, sondern auch zu einem starken Zeichen für das Zusammenspiel von Tradition, Tierliebe und verantwortungsvollem Handeln – mitten im Finsterloh.